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 | Anlass vom 06. Mai 2006 |
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Bilder vom Aufwärmen Bilder vom Rennen Bilder von der Rangverkündigung Rangliste Einzelrennen [296 KB]
Rangliste Staffel [278 KB]
siehe auch Medienberichte
Die dritte Etappe des Nachwuchs-Cup in Lenzburg war wiederum ein voller Erfolg. Die erfahrenen Organisatoren vom Rollsport-Club Aaretal haben erneut eine tolle Rennatmosphäre auf den Asphalt gezaubert. Über 60 Nachwuchs-Skater düsten auf dem sensationell feinen Belag um die Kurven, was ein neuer Teilnehmerrekord darstellt. Wiederum reisten einige Top-Athleten aus Deutschland und Frankreich an, was den Stellenwert dieser Cup-Serie für Nachwuchsskater positiv unterstreicht. Mit Kurth Steinle und seiner Helferin war ein äusserst kompetentes und erfahrenes Schiedsrichter-Team auf dem Platz, was allgemein sehr geschätzt wurde.
Aber auch bei den Rennen selber ging es längst nicht mehr amateurhaft zu und her. Alles was in der Schweizer Nachwuchs-Szene Rang und Namen hat, nimmt an diesen tollen Rennen teil. Hinzu kommen Top-Athleten aus Deutschland und Frankreich, die zu wahrlich spannenden Rennen verhelfen. In der Königsklasse "Jugend Herren" kam es zum obligaten Duell zweier "Rollen-Titanen". Im ersten Rennen über 300m hatte Yannick Friedli die Rollen um Haaresbreite vorne, während Livio Wenger das Duell über 500m für sich entscheiden konnte. Der Lauf über 1500m musste somit die Entscheidung über den Tagessieg herbeiführen. Nach dem Startschuss wollte niemand so recht das Tempo bestimmen und es schien so, als sei ein Bummelzug auf der Bahn. Fabian Gyr, der nach seiner Knieverletzung langsam wieder in die Gänge kommt, opferte sich und legte los. Gefolgt von den abwartenden Kontrahenten. Einen Moment der Unaufmerksamkeit nutzte Livio Wenger aus und spurtete auf die letzten beiden Runden, während Yannick Friedli im Pulk hängen blieb und sich erst aus seiner "Umklammerung" befreien musste. Da war der Zug im wahrsten Sinn des Wortes abgefahren und so musste sich der Derendinger mit dem zweiten Platz begnügen, was ihm die Silbermedaille einbrachte. Mathias Musslim aus Frankreich zeigte erneut eine starke Leistung und wurde Dritter.
Bei den Jugend Mädchen kam an diesem Tag mit Anna Greppi eine Mitfavoritin nicht auf Touren. Aufgrund einer Verletzung konnte sie ihr Potenzial nicht gänzlich abrufen, weshalb es zu einem Duell zwischen Sophia Infanger und Rina von Burg kam. Im ersten Rennen machten sie zwar grosse Augen, als Emily Cochran über 300m einen Start-Ziel-Sieg hinlegte. Dies schien die beiden Nachwuchs-Hoffnungen vom Inline-Club Mittelland wach gerüttelt zu haben und im 500m-Lauf setzte sich Sophia gegen Rina durch. Im abschliessenden 1500m-Rennen wurde der Tagessieg schlussendlich knapp von Sophia Infanger entschieden. Rina von Burg musste sich schlussendlich mit der Silbermedaille begnügen. Dies aber mit der Gewissheit, ein spannendes und beherzt umkämpftes Rennen geliefert zu haben. Emily Cochran vom Inline-Team Limmattal freute sich über ihre erste Bronzemedaille.
Bei den Schüler A Knaben durfte man sich ebenfalls auf ein Duell zweier äusserst stark skatenden Jünglinge freuen. Wer drei Begegnungen mit nur gerade einem Wimpernschlag an Unterschied geniessen wollte, der musste sich die sportlichen Kämpfe zwischen Gehrig Alex und Feer Benjamin anschauen. Am heutigen Tag schien Alex vom Gastgeber-Club dieser Etappe etwas stärker drauf zu sein, doch Beni liess sein Kämpferherz nicht vermissen und zeigte abermals einen beherzten Zielspagat. Dies nützte am heutigen Tag wenig und so ging der Tagessieg an den Rollsport-Club Aaretal, vor dem Rollsport-Club Liestal. Auffallend gut war auch Reto Zeller unterwegs und verdient durfte sich der für den Inline-Club Mittelland Startende die Bronzemedaille umhängen.
Bei den Schülerinnen A standen einige grosse Kaliber aus dem Ausland am Start. Und mit Laieb Emma keine geringere, als die Siegerin vom World Inline Cup in Basel in der Kategorie Kids Girl. Ihre Kampfkraft stellte die grossgewachsene Athletin auch heute unter Beweis und liess in keinem der drei Rennen Zweifel an ihrem Tagessieg aufkommen. Zu dominant präsentiert sich die Elsässerin in Bestform. Zumindest Elodie Begic vermochte mitzuhalten und sicherte sich mit drei 2. Plätzen die Silbermedaille. Nicht ganz selbstverständlich. Denn die Französin erlitt im letzten Herbst einen mehrfachen, schweren Beinbruch, der allerdings bereits schon wieder gut verheilt zu sein scheint. Payer Yamila darf sich getrost als beste Schweizerin dieser Kategorie nennen und sich über die Bronzemedaille freuen. Denn auf Rang 4 platzierte sich mit Maier Tabea eine sehr starke Läuferin aus Tuttlingen (Deutschland), die sich nur gerade über die 1500m von der Drittplatzierten geschlagen geben musste.
Bei den Schüler B dominierte Marco Haudenschild die Asphalt-Duelle allesamt für sich. Seine Technik, sein Siegeswillen und die sichtbare Freude am Gleiten über den Belag dürfen den Ausschlag geben, dass er sich in bester Siegeslaune befindet. Dies sieht man auch seinem spektakulären Zielspagat an, den er jeweils dem staunenden Publikum angeboten hat. Da vermochte auch der beherzte Einsatz von Lukas Iida nichts entgegen zu setzen, der am heutigen Tag den Ehrenplatz belegte. Mit diesen beiden Jünglingen darf man sich bestimmt noch über manch tolle Rennen freuen. In aufsteigender und beeindruckender Form präsentiert sich auch Joel Friedli. Zu Beginn dieser Rennserie noch als Sturzkandidat gehandelt, gehört er mittlerweile zu den Podestanwärtern der Gesamtwertung. Fast nicht zu glauben, welche Entwicklung er innerhalb weniger Monate vollbracht hat. Das Talent der Rollenkunst scheint aber in dieser Familie zu liegen und erinnert man sich an die vielen Erfolge seines Bruders, so dürfte Joel in Zukunft noch mit einigen Überraschung aufwarten.
Bei den Schülerinnen B kam es zu einer bemerkenswerten Demonstration von Tatjana Gyr. Die fürs Inline-Team Limmattal startende Zuchwilerin ist in dieser Form ein Garant für weitere Erfolge. Konditionell stark und taktisch klug legte sie einen Start-Ziel-Sieg nach dem anderen hin. Dass diese Leistungen auch im internationalen Vergleich Stand halten, bewies sie im Februar an einem Ländervergleichswettkampf in Deutschland, wo sie die Silbermedaille abholen konnte. Aber auch am World Inline Cup von Basel überraschte die grossgewachsene Athletin mit einer Silbermedaille in der Kategorie Kids Girl. Die "TESA-Roller" feierten mit Ramona Härdi sogar einen Doppelsieg. Auch die Zweitplatzierte liess in den Rennen nichts anbrennen und distanzierte die übrige Konkurrenz in allen Begegnungen. Dieses Duo dürfte in der zahlenmässig stark besetzten Kategorie noch für manche Erfolgsmeldung gut sein. Auf dem dritten Rang platzierte sich Sina Vögeli. Die für den Inline Club Winterthur startende Jungskaterin legte den Grundstein für den Gewinn der Bronzemedaille jeweils beim Start. Dort zündete sie ein wahres Feuerwerk und düste los wie die Feuerwehr. Sollte die Kurventechnik noch etwas verfeinert werden können, dann dürfte sie zu einer ständigen Podestplatzanwärterin heranwachsen.
Bei den Schüler C ist Grimm Jan nicht zu stoppen. Dem für den Rollsport-Club Aaretal startende Blondschopf ist die Freude über diese schnelle Sportart sichtlich ins Gesicht geschrieben. Anders sind die fabelhaften Zeiten über 300m und zweimal 500m nicht zu erklären. Wie ein Uhrwerk spult er die Runden jeweils mit einer für sein Alter beeindruckenden Technik ab. Ein wahrlich verdienter Sieger dieser Kategorie. Aber auch Bühler Benjamin vom Inline Club Mittelland präsentiert sich in Medaillenlaune. Mit zwei 2. Plätzen und einem 3. Rang sicherte er sich schlussendlich die Silbermedaille vor Roggenmoser Ryan. Letztgenannter startet für die Speed Skater Zug. Im Wissen darum, wie dieser Verein die Jugendförderung vorantreibt, darf sicherlich noch mit der einen oder anderen Überraschung von Ryan gerechnet werden.
Bei den Schülerinnen C ist Blaser Virginia vom Inline Club Mittelland eine "sichere Bank". Das Gleiten auf den schnellen Rollen scheint ihr ins Blut übergegangen zu sein. Mit drei klaren Siegen sicherte sie sich auch verdient den Tagessieg. Sie ist eine heisse Anwärterin auf die Goldmedaille der diesjährigen Schweizermeisterschaft in Liestal, die am 27./28. Mai 2006 stattfindet. Dort will aber sicherlich auch Zimmerli Sabrina vom Inline Club Winterthur ein Wörtchen mitreden. Mit dem Gewinn der heutigen Silbermedaille hat sie auf jeden Fall signalisiert, dass mit ihr gerechnet werden muss. Für Spannung ist jedenfalls Ende Mai an der SM gesorgt. Noch nicht in alter Form präsentierte sich Tamara Haudenschild, die nach einem Armbruch eine Trainingspause einlegen musste. Umso beachtenswerter ist der 3. Rang am heutigen Renntag. Die Niederbipperin hat aber noch ein paar Wochen Zeit, in gewohnter Frische in Liestal die Schweizermeisterschaft in Angriff zu nehmen und auch ihr wird ein Podestplatz an diesem nationalen Gradmesser zugetraut.
Ein besonderer Leckerbissen waren die Läuferinnen und Läufer der Kategorie D. Wie da schon die Post abging, ist kaum zu glauben. Auch wenn der Laufstil von Roggenmoser Ronny noch etwas wacklig aussieht, so wurde doch schon um jeden Meter gekämpft und gefightet. Das Publikum honorierte diese Leistung der Jüngsten dieses Tages mit kräftigem Applaus und unter lautstarken Anfeuerungsrufen. Selbst bei der Siegerehrung wurden ihnen viele Sympathien rübergebracht. Die fast weissen Haare von Grimm Sven leuchteten unter der Sonne heller denn je, während Zoé Begic mit ihrem schicken Aussehen und der lässig in die Haare gesteckten Sonnenbrille für Begeisterung sorgte. Diesem Trio gehört die Zukunft und schon bald darf man sich wieder über ihren Einsatz freuen.
Alles in allem gab es am heutigen Renntag praktisch nur zufriedene Gesichter. Harmonisch ist der Tag verlaufen und die wenigen Stürze verliefen allesamt glimpflich. Als Zaungast darf man ob den gezeigten Leistungen immer wieder begeistert sein und es ist zu hoffen, dass am 25. Mai 2006 in Zuchwil (Nachwuchs-Cup) und am 28. Mai (Schweizermeisterschaft in Liestal) ebenso viele Nachwuchs-Hoffnungen am Start anzutreffen sind. Der Nachwuchs-Cup hat eine grosse Skaterfamilie zusammengefügt und die Rennen verhelfen dazu, die Leistungen der Jungskater gemeinsam zu fördern. Die Idee dieser Rennserie scheint sich zu bewähren. Anders lässt es sich nicht erklären, dass der Nachwuchs-Cup über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist und dort sogar in ähnlicher Form ins Leben gerufen wird. Die Hälfte der Rennen sind vorbei und in praktisch keinen Kategorien kann jetzt schon von einem Gesamtsieger gesprochen werden. Es bleibt also weiterhin spannend.
Weitere Bilder siehe www.zopf.ch
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Beim Einfahren
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Freude pur ob diesen Rennen
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Alle sind Sieger
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Die Rennpiste wird überrollt
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Austragung vom 6. Mai 2006. Zum wiederholten Mal organisiert der Rollsport-Club Aaretal eine Etappe beim Nachwuchs-Cup. Und wieder wird dieser traditionelle Verein für eine erfolgreiche Durchführung alles mögliche unternehmen. Die genauen Daten und weitere Informationen können aus der Ausschreibung [1'109 KB]
entnommen werden. Der Rennplatz befindet sich im Freien und ist somit dem Wetter ausgesetzt.
Siehe provisorische Reihenfolge
der Rennen von Brugg. Siehe auch Startlisten
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Rennort auf Karte
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Feinster Belag
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Druckbare Version
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